Überflutung der Sinne mit Reizen

27. Juni 2011 | Von | Kategorie: Folkrock | 3.241 mal gelesen

Oh, ungestüme Jugend! Will alles und kennt keine Grenzen. Wenig Gitarre, noch weniger Klavier, viel Synthesizer, viel merkwürdiges Instrumentarium und viel seltsamer Gesang, lautet die Devise von Breakfast In Fur. Ein gänzlich unbescheidene Losung zur Welteroberung!

Auf ihrer Debüt-EP zeigen sich die fünf Musiker aus New York als Bewahrer traditionellen Folks und doch moderner: Jedes Lied eine Kurzgeschichte. Je verstörender die Texte, umso lieblicher klingt vor allem Kaitlin Van Pelt.

„Breakfast In Fur“, heißt dieses neuerliche Geschenk an die Musikwelt und schüttet ganze fünf Songs aus, dass einem ganz schwindelig wird vor Eindrücken, Details und spielerischen Feinheiten. So klingen die wunderschönen Lieder songfokussiert ätherisch und überfluten die Sinne mit Reizen, die von orchestraler Opulenz zu akustischer Schlichtheit, von Folk zu Einflüssen des Rock reichen und so verschwimmen die Erinnerungen an das zuvor Gehörte, je weiter man sich durch die EP treiben lässt. Was bleibt, ist „Shine“ und das Gefühl, ein Teil von etwas ganz Großem zu sein. Traumhaft!

Breakfast In Fur – Shine

Breakfast In Fur
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