Ein Konzept, das ungefähr dem eines experimentier-freudigen Cocktail-Mixers entspricht

8. August 2011 | Von | Kategorie: Alternative | 1.617 mal gelesen

Stilistisch sind Howler ein typisches amerikanisches Indie-Rock-Kind, das mit sperrigen Strophen und hochmelodischen Refrains jedes Wohnzimmer und erst recht jeden Konzertsaal zum Kochen bringt. Aber auch Vergleiche zu den Hitfabrikanten britischer 70er Bands können gezogen werden ohne die musikalische Eigenständigkeit der Band in Frage zu stellen, denn das ist was für Pop-Liebhaber und Gitarren-Freunde zugleich. Das liegt am Konzept der Band, das ungefähr dem eines experimentierfreudigen Cocktail-Mixers entspricht. So fügen die intellektuellen Nerds zusammen, was nicht unbedingt zusammengehört:

Surf, Soul, Indie, Gitarren-Pop, Trash, Elektronik, Störgeräusche und 80er-Jahre-Synthie-Pop. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, und sie verdeutlicht, dass Howler die eventuelle Existenz von Grenzen einfach ignorieren und Grenzwälle eben mal zu Feinstaub verarbeiten. Mit ihrem Erstling, die EP „This One’s Different“ macht die Gruppe aus Minneapolis um die treibende Kraft Dash Graves erstärkt auf sich aufmerksam, begradigen einige Schrägen des Klangbildes und justieren es deutlich Richtung Tanzbarkeit, Gesangsharmonien und Rhythmusdominanz.

Howler – I Told You Once

Howler
MySpace
Facebook


1 Stern-Bewertung des Artikels/Videos2 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos3 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos4 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos5 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos (Keine Bewertung)


Tags: ,

Thematisch ähnliche Beiträge: