Mit dem Hausmeister verwechselt

16. September 2011 | Von | Kategorie: Alternative, Psychedelic | 1.777 mal gelesen

Wenn Damon McMahon durch einen Konzertsaal läuft, wird er schon mal mit dem Hausmeister verwechselt. Etwas kirre sieht er aus in seinen nach Altkleidersammlung riechenden Klamotten. Der Mann aus New York ist eine merkwürdige Randfigur in der Musik-Welt, ein Querschläger in der geklonten Pop-Kultur und hat sein Solo-Projekt Amen Dunes verwirklicht. Denn Daniel Johnston ist ein sympathischer Geisteskranker. Und zwar wirklich: Er ist Fan von Syd Barrett, Roky Erickson und Skip Spence.

Und Schizophrenie der Musik wird von geprägten Zeichnungen verwaltet. Das neue Album „Through Donkey Jaw“ von Amen Dunes ist voll ergreifender Songs. Sie erzählen in schonungsloser und direkter, aber nicht komplizierter Sprache über verlorene Liebe und menschliche Missverständnisse. Meist spielt die Band um Damon McMahon dazu sperrige Melodien. Aber keine Bange, die verbeulten Arrangements sind in majestätisch schöne Formen gegossen, sind schaurig-schön.

Hochgradig skurril ist das, sehr liebevoll, sehr psychedelisch und der richtige Stoff für Menschen, die für Exzentriker wie den schon genannten Syd Barrett weit offene Ohren haben.

Amen Dunes – Not A Slave

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