Eine gewisse Distanz und Kälte

28. September 2011 | Von | Kategorie: Alternative | 1.618 mal gelesen

Lasst euch nicht vom verdächtigen Namen täuschen! Mit der Konfektions-Coolness der meisten Indie-Bands haben Monolithic Cloud Parade nichts am Hut. Im Gegensatz zu eben jenen Bands tragen sie den langen Bandamen nicht bloß als zungenbrecherische Reverenz vor sich her, um dann an ihren eigenen stilprägenden Vorbildern zu scheitern, denn die poetische Texte, der Bariton ihres Sängers, das düstere Gitarrenspiel und poppige Melodien sind die Zutaten für ihre Songs, die auch Interpol, Neutral Milk Hotel, Built to Spill, Man Man, Modest Mouse und Wolf Parade gut stünden.

Und obwohl die Musik der Monolithic Cloud Parade auch eine gewisse Distanz und Kälte auszeichnet, fühlen sich schon jetzt viele Fans mit dem Sextett aus Ohio verbunden. Die griffigen Melodien, schnellen Songs, dunklen Untertöne und geschliffenen Riffs sind die Grundzutaten auch auf „The Sea And Setting Sun“: Dunkelheit, Metaphern-Reichtum, drängende Energie, ausgedrückt mit einem treibenden Bass. Vorgetragen wird das Ganze in einer herrlich arroganten Mischung aus Existenzialismus, Theatralik, Pathos und dandyhafter Eleganz.

Monolithic Cloud Parade – Adventurer

Monolithic Cloud Parade
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