So in sich zerrissen

18. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Alternative, Rock | 1.562 mal gelesen

Kein Hit, kein Hype, keine Starallüren, keine Skandale – und das sechs Jahre lang: Man könnte The Dreadful Yawns für eine Langweiler-Band halten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die US-Psych-Rocker aus Cleveland, Ohio, lassen auf zwei Studio-Platten („Take Shape“, 2008 und „Rest“, 2007) schlicht und ergreifend ihre Musik für sich sprechen – und die ist grandios.

Zwischen Tradition und Experiment, berauschend schönen Melodien und gezielten Lärmausbrüchen pendeln die Songs von Ben Gmetro, dem kreativen Kopf der Gruppe. Mal bezirzen einen sanfte Klänge aus amerikanischem Rock, Country und Folk, mal lärmt es aus allen Boxen, eiern Krautrock-Rhythmen herum und knurren einen fiese Rückkopplungen an. Vielleicht wirken die Platten der Dreadful Yawns, auch deshalb oft so in sich zerrissen – zumindest wenn man sie oberflächlich betrachtet.

Das sollte sich auf der hoffentlich bald zu erwartenden Platte bessern, denn schnell wird klar, dass Bandleader Ben Gmetro und seine vier Musiker mit Songs wie „F Song“ eher einen kritischen, melancholischen Gegenpol zum üblichen West-Coast-Geplänkel bilden.

The Dreadful Yawns – F Song

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