Von der Weigerung, das Träumen von besseren Tagen aufzugeben

21. November 2011 | Von Horst Wendt | Kategorie: Beat, Pop, Psychedelic | 1,025 mal gelesen

Sprachlosigkeit nützt uns nichts. Also müssen Worte her für die Allah-Las. Was hart ist. Bedingungslos ist diese Platte zwar, die Single “Catamaran”, aber zu weit weg von allem, was heute musikalisch zählt: Grob und altbacken klingt das, ungehobelt und delirierend – Musik aus Liebe zu den 60ern.

Also Altbacken klingen die Allah-Las. Aber das ganz bewusst, also nennen wir’s Nostalgie. Die vier Musiker aus Los Angeles lieben die 60er Jahre, lieben Melodien, lieben den Sound von Bands wie den Zombies, Love und den Beach Boys – und machen unzeitgemäßen, aber roh-romantischen 60er-Psychedelic-Pop draus. So wie damals eben. So zitiert ihre aktuelle Single mit breitem Grinsen Keith-Richards-Riffkunst, von 1968 ins Jahr 2011 transponiert. Und das Ganze voller Geistesblitze, die von der Weigerung, das Träumen von besseren Tagen aufzugeben, erzählen. Eine hinreißende Platte. Nostalgisch halt. So wie damals. Und das ist gut so.

Allah-Las – Long Journey


Allah-Las
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