Bei aller Melodie-Seligkeit abenteuerlich und pompös

7. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Folkrock | 1.593 mal gelesen

Dry The River geben einem Rätsel auf. Als gäbe es irgendwo in London eine sprudelnde Inspirationsquelle, erobert die Band nach und nach die Hörerherzen. Das Quintett muß auf Wolken geschwebt und auf Wellen getrieben haben, denn mit der zauberhaften Single „New Ceremony“ ist ihm trotz verhangener Texte orchestral-schwelgerischer Pop zwischen den Fleet Foxes und Paul Simon gelungen.

Passend zum Winter vermittelt die neue Single „Weights And Measures“ wohltuende Wärme, die indes nichts mit harmloser Gemütlichkeit zu tun hat. Dafür sind Sounds und Arrangements zu ausgefuchst, gelegentlich bei aller Melodie-Seligkeit auch zu abenteuerlich und pompös. Mit oberflächlichem Anhören sind diese Folkrock-Entwürfe also im Wortsinne nicht zu fassen.

Der dramatische Orchester-Folkpop des hoffentlich bald erscheinenden ersten Albums wird Dry The River als brillante Songschreiber zeigen.

Dry The River – Weights And Measures

Dry The River – New Ceremony (Audio)

Dry The River
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