Wie eine nervöse Wespe, die in einem Glas gefangen ist

15. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Pop | 3.520 mal gelesen

Irgendwann ist das Thema eben durch. Irgendwann hat man alles gehört, was unter der Überschrift „Rock’n’Roll“ gemacht werden kann. Ein einziges Gitarrenmuster fürs ganze Lied, hüpfende Drums und die typischen Shouter-Einwürfe des Sängers – das war neu und frisch in den 50er-Jahren. Was Louise And The Pins auf der Debüt-Single „Melancholy/Beauty Strange“ treiben, wäre vor über 50 Jahren ein Knüller gewesen.

Pop für ewig Gestrige also? Weit gefehlt: Das Londoner Trio Louise Hull, Bethan Gorman und Sara Templeman kehren tüchtig den Rockabilly raus – versehen mit einer Prise Folk.“ Dieser nette Swing-Rock, hätte, wäre er damals schon so gespielt worden, jeden Pettycoat in Fetzen gefleddert. Das zeigt euch jetzt das schlingernde „Beauty Strange“, das dahinschwirrt wie eine nervöse Wespe, die in einem Glas gefangen ist. Es stimmt schon, irgendwann ist das Rockabilly-Thema durch. Aber noch nicht bei Louise And The Pins.

Louise And The Pins – Beauty Strange

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