Großartiger lassen sich Tristesse, Ärger und Schmerz wohl kaum kaschieren

23. Januar 2012 | Von | Kategorie: Alternative, Pop | 1.671 mal gelesen

The Fadeout räumen in Kopf und Seele auf und entdecken dabei allerhand persönlichen Müll. Konträr dazu brilliert die vierköpfige Band aus Montreal mit ausgefeilten, harmonischen Arrangements zwischen amerikanischen Indie-Rock und feinem britischen Pop. Der Gesang wird mit zwei Rhythmusgitarren satt unterfüttert, während alle Musiker hohe Background-Stimmen beisteuern.

So unaufgeregt klingt das Debüt-Album „Shapes Of Animals“, das in diesen Tagen erscheint: Auf Spektakuläres verzichten die Kanadier dabei: Phil singt so zurückhaltend, als befürchte er, mit seiner Stimme die leisen Bass-, Gitarren- und Elektronikklänge der anderen Bandmitglieder zu überdecken. Ein Feeling, das sich in den Texten fortsetzt: Es sind alltägliche Erkenntnisse über die Liebe und die Verwirrungen, die sie stiftet, die The Fadeout auf wundersam schöne Weise zelebrieren. Großartiger lassen sich Tristesse, Ärger und Schmerz wohl kaum kaschieren, bei der unterschwelligen Leichtigkeit ihrer Musik, die zum Zuhören zwingt.

The Fadeout – Shapes Of Animals

The Fadeout
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