Der mit allen Sinnen gelebte, Musik gewordene Augenblick

16. Februar 2012 | Von | Kategorie: Rock | 1.394 mal gelesen

Das Neil Cowley Trio ist live ein geradezu erotisches Erlebnis – der mit allen Sinnen gelebte, Musik gewordene Augenblick. Da spielt es keine Rolle, ob das, was sich da musikalisch anbietet, Jazz oder Shoegaze, Klassik-Sounds oder einfach nur Pop-Musikalisches ist.

Das Trio aus London steht für Stilvielfalt, epische Breite und Instrumentalpassagen, die über zehn Minuten dauern können. Die Harmonien auf dem neuen Album „The Face Of Mount Molehill“ erinnern manchmal an Gentle Giant, Bassläufe an Yes und die Lieder sind teilweise wie bei Genesis strukturiert. Die drei Briten mögen es, unterschiedlichste Stile zu kombinieren und gleichzeitig sich damit herauszufordern und spielen stets mehr als Jazz: körperlich, intensiv und unbeschwert, rock-infiziert eben und irgendwie jugendlich subversiv. Der Rest ist eigen, Jazz unangefochten auf hohem Niveau. Und manchem Puristen zu eingängig.

Neil Cowley Trio – Rooster Was A Witness

Neil Cowley Trio
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