Zugunsten melodiös-filigraner Gitarrenarbeit

22. Februar 2012 | Von Horst Wendt | Kategorie: Rock | 625 mal gelesen

Wer schon lange keine aufheulenden Gitarrenriffs gehört hat, wird sich über den erdigen, direkten Sound von King Washington freuen. Keine Synthesizer-Spielereien und andere Elektro-Mätzchen, bekommt man auf dem Debüt “The Gears” zu hören. Sondern ungekünstelten, virtuosen Gitarren-Rock, wie man ihn in amerikanischen Kneipen des Mittleren Westen schon einmal gehört zu haben glaubt. Jedenfalls beschleicht einen das Gefühl, es man es mit dieser Musik mit etwas absolut Uramerikanischem zu tun hat.

Dabei macht die Band aus Los Angeles keinen Punkrock oder so. Rumpeliger, traditioneller Rock ist ihr Ding, ein bisschen Country, kerniger Folk, kraftvoller Rock n’ Roll und ein unverwechselbarer Sound, der sich auf ineinander verzahntem Lead-Gitarrenspiel aufbaut.

So ist auf dem Tonträger zumeist laid-back gespielte Musik zu hören, Aggressivität und Lautstärke werden zugunsten melodiös-filigraner Gitarrenarbeit zurückgenommen. Live hingegen gibt man mehr Gas!

King Washington – Bawl & Change


King Washington
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