Ein anachronistisches Konzept

8. März 2012 | Von Horst Wendt | Kategorie: Rock | 527 mal gelesen

Es ist immer dasselbe mit den Heartless Bastards: neues Album, neuer Produzent, neuer alter Sound. Diesmal trat Spoon-Drummer Jim Eno als Produzent auf. So wirkt auch das neue und vierte Werk “Arrow” wie Strandgut aus Zeiten, als alles noch ein wenig überschaubarer war, ein paar Akkorde und eine hübsche Melodie noch reichten, um cool zu sein. Und obwohl ein gewaltiges Equipment zur Verfügung stand, besticht dieses sehr amerikanisch klingende Roadmovie-Album nicht durch Komplexität sondern Transparenz.

Das Quartett um Erika Wennerstrom hat mit dem neuen Werk nun das Kunststück fertiggebracht, ein anachronistisches Konzept herüberzuretten, als hätte es weder Grunge, noch Techno je gegeben. Jener gemütliche Konservativismus also, den man manchmal braucht wie eine kühlende Salbe. Das ist feiner amerikanischer Blues-Rock mit großen Gefühlen!

Heartless Bastards – Parted Ways (Live)


Heartless Bastards
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