Durch Vorgärten und Hinterhöfe des schwarzen Amerika

29. Mai 2012 | Von Horst Wendt | Kategorie: Rock | 1,029 mal gelesen

In der kleinbürgerlichen Stadt Athens in Alabama wuchs Brittany Howard auf. Suff, kaputte Familien, einer der in den Siebzigern größten atomaren Zwischenfälle in der Geschichte der USA in dem örtlichen Atomkraftwerk, aber auch Hoffnung und Widerstand gehört dazu: Ärmel hochkrempeln und dann aufräumen – so begündete sie die Alabama Shakes mit.

Auf ihrem ersten Album “Boys & Girls” stürmt die kräftige und schwarze Sängerin mit den Alabama Shakes durch Vorgärten und Hinterhöfe des schwarzen Amerika: inszeniert mit kraftvollen Rock- und Southern-Gitarren. Eine der ungewöhnlichsten Stimmen hat Brittany Howard sowieso. Songs wie z.B. “You Ain’t Alone” singt die Dame nicht, sie schreit ins Mikrofon. Sie röhrt, röchelt, haucht und flüstert ihre Texte. Und auch der Radau hat Hand und Fuß, die vier Songs ordentlich Substanz. Ich jedenfalls bin fasziniert von der Intensität der Band samt Sängerin. Und bald auch der Rest der Nation.

Alabama Shakes – Hold On


Alabama Shakes
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