Brutheiß

6. Juli 2012 | Von | Kategorie: Rock | 1.387 mal gelesen

Die grell erleuchtete Hauptstadt in den heißen Nächten des Sommers: Das ist der Ort für diese Musik. Denn diese Hitze der Nacht braucht Momente der Abkühlung. Und sie braucht einen Sound. Perfekt passend – wenn man Lust auf dieses Pathos hat -, wäre etwa der Sound des Wahl-Berliners aus New Orleans C.T. Ford mit seinem Soloprojekt The Transonic Ford.

Das neue Album „Heatmoon“ zum Beispiel. Ein Album für den guten, düsteren Rausch der Sinne. Es enttäuscht kaum: Da ist der Soul und da ist der Rock. Und alles, was dazwischen passiert, erzählt bei Songwriter, Vocalist und Multi-Instrumentalist C.T. Ford stets von einem intensiven, gefährdeten Leben. Die Stückauswahl mit seiner düster atmosphärischen, streckenweise an Tom Waits erinnernden Glanzleistung bewegt sich zwischen typischem Blues, Folk und Soul auf brutheißen Straßen. Entscheidend hierbei sind die Songs – und die klingen großartig, egal ob ein sanft-psychedelisches „I Won’t Run“ oder ein total bluesiges Swamp-Gewitter wie „You, My Babe & The Devil“.

Fakt ist: The Transonic Ford ist mit „Heatmoon“ wahrscheinlich die beste Blues-Platte dieses Sommers. Zumindest für denjenigen, der solche treibenden, verschwitzen Blues-Soul-Rock-Songs mag. So wie ich das mag und mich gefühlsmäßig beim Anhören der Scheibe nicht in Berlin, Hamburg oder sonstwo, sondern in New Orleans befinde.

The Transonic Ford – I Won’t Run

The Transonic Ford – You, My Babe & The Devil

The Transonic Ford
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