Turbulente, vielschichtige Rock-Monster

3. September 2012 | Von | Kategorie: Progressive | 1.836 mal gelesen

Die führende Kraft Josh Marberry setzt dort an, wo er bei Vorgänger-Songs „Old Tapes II“ oder „Lambency“ aufhörte: bei turbulenten, vielschichtigen Rock-Monstern, die aber nie verkopft klingen. Mit seiner Band Dust Sculptures spielte der Amerikaner die Songs, die sich irgendwo zwischen Tumulten, majestätisch schönen Momenten und der Stille vor dem Sturm bewegen, ein.

Es sind die Widersprüche, die hier faszinieren: Auf dem neuen Album „Nostalgia“ gibt es zuckrigste Drei-Minuten-Pop-Momente, doch teilweise auch lange Minuten voll konfuser, verstörender, surrealer Experimentierfreude. Psychedelischer Progressive-Rock vereint sich mit Synthiepop-Ohrwürmern. Metal-Riffs treffen himmlische Melodiebögen. Vertrackter Grunzgesang, aber auch Harmoniegesang verlobt sich mit intensiver Klangkunst.

Dust Sculptures – Sill

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