Der beste Beweis, wie sehr das Gestern und Heute zusammengehen können

17. September 2012 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 1.501 mal gelesen

Cosmonauts machen glücklich. Mit ihrer Musik, ihren Konzerten, ihrer Existenz. Sie schaffen unvergleichliche Klänge, die von schmerzhaft verqueren Psychedelic-Orgien zu kunterbunten Fantasia-Pop-Songs reifen. Dabei verfügen die Kalifornier über die Energie eines lodernden Kometen. Der brennt sich durch die Popgeschichte, saugt dabei den Sound der alten Pink Floyd, MC5 oder Velvet Undergound auf, um diese Mixtur neu gewürzt auszuspucken. Als furiose Mischung aus Garagen-Space-Rock, Wah-Wah-Exzessen, Psychedelic-Wahn und Fuzz-Rock.

Die Seelen der Cosmonauts haben allerdings auch Abgründe, tief wie der Marianengraben. Wenn sich die Band aber entschließt, an die Oberfläche aufzutauchen, entstehen Momente von bemerkenswertem Tonklang. Als bestes Beispiel dient das flotte 2 1/2-Minuten-Kunstwerk „Gillian“ vom aktuellen zweiten Album „If You wanna Die Then I Wanna Die“. Ein würdiger Nachfolger dafür findet sich auf der neuen EP „Lazerbeam“ zwar nicht, dafür vier epische Songs zwischen Gitarrenlärm und Psychedelic-Rausch.

Die Band aus Orange County könnte aber der beste Beweis sein, wie sehr das Gestern und Heute zusammengehen können.

Cosmonauts – Gillian

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Cosmonauts – Lazerbeam (Audio)

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