Die Idee des homogenen Popsongs wird hier gar nicht verfolgt

19. November 2012 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 1.407 mal gelesen

„Shiny Darkly“ heißt das aktuelle Werk, eine EP und so heißt auch die Band – Shiny Darkly. Die Idee des homogenen Popsongs wird hier gar nicht verfolgt, Gesangsstimme und die Instrumente stürzen sich in einen aussichtslosen Organisationskampf. Warum soll man sich auch derart hin- und hergerissen im Sound festlegen? So prallen klasse Pop-Melodien auf New-Wave-Finsternis, quietschende Keyboards auf Orchestrationen, Tanz-Beats auf Gitarren-Noise. Das passt aber wunderbar zum irren Sound der Dänen.

Angetrieben von dem tollwütigen Sänger Kristoffer Bech toben die Kopenhagener zwischen aggressivem Garagen-Rock, Noise, Sixties-Psychedelia, chaotischen Feedback-Orgien und Experimental-Klängen. Alles uneben und versetzt zusammen gesetzt. Am Ende siegt das Chaos, und Shiny Darkly haben trotzdem alles unter Kontrolle.

Shiny Darkly – He’s Suicidal

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