Mutanten des rohen, schweren und dickflüssigen Blues-Rock

20. November 2012 | Von | Kategorie: Rock | 1.499 mal gelesen

Angetrieben von dem singenden Aschenbecher Delila kloppen The Last Internationale aus ein paar Akkorden herrlich ungeschliffene Songs zusammen. Archaische, morbide Lieder. Das aktuelle zweite Werk „Choose Your Killer“ nähert sich in gewohnter Deutlichkeit dem uramerikanischen Blues-Rock an. Ihre allerstärksten Momente aber bleiben jene, die ganz dicht unter der Oberfläche der Finsternis lauern, brechen immer wieder durch mit Feedback und Krach, zerbrechen die heile Welt in avantgardistische Fragmente.

Auf Dauer aber könnte vielen ihr Hang zu widerspenstiger Kreativität zu weit gehen, zumal der spröde Charme der zwei Herren um die Sängerin alles andere als Hochglanz-kompatibel ist. Aber als Mutanten des rohen, schweren und dickflüssigen Blues-Rock klingen sie wieder herrlich kaputt, eine hochprozentige (und politische!) Mischung aus Nostalgie, Rock ‘n’ Roll und eben Blues.

The Last Internationale – Life, Liberty And The Pursuit Of Indian Blood

The Last Internationale – Cod’ine

The Last Internationale
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