Im gebatikten Wanderbeutel

28. November 2012 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 1.858 mal gelesen

So wird sie klingen, die Rache des Stubenhockers: harte psychedelische Gitarrenriffs, aber alles so knifflig und verspielt, dass man stets die Denker raushört. Wall Of Death ist das Vehikel dreier Franzosen aus Paris – was nicht heißt, dass das Trio kompromissbereit ist.

Nun ist die erste Platte der Band auf dem Markt. Hier gehts um psychelischen Rock voller Haken und Ösen, die aber teilweise weit bis in den Soft- und Psych-Rock der 70er und 60er abdriften. Langsam und melodisch mäandern die Tracks von Einflussgebern wie die britischen Pink Floyd, The Jesus and Mary Chain und Soft Machine und die amerikanischen Electric Prunes, The 13th Floor Elevators und Velvet Underground. Die dominierende Farfisa-Orgel tut ihr Übriges.

Es ist ein merkwürdig träumerisches und altmodisches Soundgemisch, das die Franzosen da anrühren, ein Klangbild wie die hippiemäßige Airbrush-Version eines Sonnenuntergangs auf La Gomera. Im gebatikten Wanderbeutel tragen sie das Debütalbum „Main Obsessions“.

Wall Of Death – Marble Blues

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