Mal stilles Wasser, mal haushoher Brecher

29. November 2012 | Von | Kategorie: Alternative, Rock | 1.367 mal gelesen

Das Album „Night’s Fortune“ aus 2011 und die neue EP „Desert Burst“ klingen, als ob die vier Franzosen von Shuffle aus Le Mans die Sternstunden anspruchsvoller alternativer Gitarrenmusik Revue passieren ließen: Pink Floyd, Deep Purple, Muse, Incubus, Audioslave – Querverweise, die den Hörer den Einstieg in die zum Teil etwas längeren Stücke erleichtern. Bis man sich in diesen epischen Werken zurechtgefunden hat, dauert es dennoch eine Weile.

Schicht für Schicht türmen sich die Gitarrenspuren auf, die verschachtelten Schlagzeugfiguren drehen, kippen und tanzen, dass es einem fast schwindelig wird. Die auf der neuen EP erheblich verdaulicheren, zeitweise sogar angenehm poppigen Kompositionen werden zudem von Elementen begleitet, die alles andere als üblich für eine Gruppe mit diesem musikalischen Hintergrund sind – die Hammond-Orgel. Melancholie und Wucht bleibt aber erhalten – mal stilles Wasser, mal haushoher Brecher!

Shuffle – Desert Burst

Shuffle
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