Ein sehr stimmungsvoller und pathetischer Seelentrip

17. September 2013 | Von | Kategorie: Hard Rock, Psychedelic | 1.636 mal gelesen

Beim Hören des Debütalbums „The Circle And The Blue Door“ der britischen Newcomer Purson kommt eine Ahnung auf, wie die Frontmänner Ritchie Blackmore oder Robert Plant vor Jahrzehnten Hallendächer zum Fliegen brachten. Die als einer der besten Psych-Rock-Debüts des Jahres von der zur Hysterie neigenden britischen Pop-Presse ausgezeichnete Platte ist tatsächlich ein Keulenschlag. Vier junge Männer mit Fronftrau zelebrieren die hohe Kunst des von psychedelisch durchzogenen Hardrock.

Schwere Orgeltöne und diese Gitarrenriffs – das klingt irgendwie nach Deep Purple in deren frühen Zeiten. Der sehr feine Unterschied: Die Stimme stellt Rosalie Cunningham zur Verfügung, und die Tasten von den Uralt-Instrumenten wie Mellotron und Wurlitzer drückt Samuel Shove.

So ist das Album eine Kuriosität und ein Meilenstein, ein Skizzenbuch und die Psych-Rock-Enzyklopädie zugleich, unsere Freude halt, denn die Londoner verbinden Hard Rock mit psychedelischem Blues und leichten Metal-Anleihen zu einem lange nicht mehr gehörten, sehr stimmungsvollen und pathetischen Seelentrip.

Purson – The Contract

Purson – Leaning On A Bear

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