Und zuallererst Poesie

19. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Folkrock | 1.280 mal gelesen

Für Chris Eckman und sein neues Werk „Harney Country“ müssen Worte her. Was hart ist. Zu bedingungslos ist diese Platte, zu weit weg von allem, was der Singer/Songwriter zuvor mit Chris & Carla oder den Walkabouts gemacht hat: Zärtlich und brutal klingt das, ungehobelt und delirierend – Musik aus Liebe zu Worten, den Memoiren des US-Schriftstellers William Kittredge.

Chris Eckman singt sie, mal in Improvisationen, mal in eingängige Song-Strukturen verpackt. Das ist Country und Folk, grober Akustik-Rock und zuallererst Poesie. Die behutsam arrangierten Folk-Songs erzählen von gescheiterten Träumen an einem Ort rauer Schönheit. Aus den weitgehend rockfreien, behutsam arrangierten Folk-Songs mit ihren klugen Texten klingt eine Weigerung heraus, das Träumen von besseren Tagen aufzugeben.

Also doch nicht. Zu weit weg. Mehr Worte gibts nicht.

Chris Eckman – Nothing Left To Hate

Chris Eckman
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