Als sei der heiße Wüstenwind hindurch geweht

28. April 2014 | Von | Kategorie: Alternative, Folkrock | 1.083 mal gelesen

Wie kann es sein, dass fünf englische Schmalhemden so klingen, als sei der heiße Wüstenwind durch sie hindurch geweht? Weil New Desert Blues das Genre Americana aufbohrt mit den Methoden des Indie-Rock.

Kleine Epen sind auf der ersten EP „Devil´s Rope“ zu finden. Wie das meisterhafte „Zachary“ oder „Eli“ stehen neben Rotzlöffeleien wie „Matthew“, sanfte Akkorde neben rockigen Anleihen, und das alles geht gut, weil New Desert Blues eine Vision haben und den langen Atem, diese Vision in Wort und Ton zu fassen – das wird sich hoffentlich auch auf dem ersten Album widerspiegeln.

Gibt man diesen vier Songs Zeit, dann finden sich unter den ganz bewusst aufgerauten Oberflächen wunderschöne Melodien und sehr eigenwillige Arrangements, die mal rocken, mal ruhig verharren und wenn man will für staubiges Prärie-Ambiente sorgen.

New Desert Blues – Zachary

New Desert Blues
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