Wie es nur noch wenige hinbekommen

2. März 2016 | Von | Kategorie: Alternative, Pop | 933 mal gelesen

Der Entwicklungsprozess der Gruppe The Reeling aus Kopenhagen zeigt eine deutliche Tendenz Richtung orchestralen, barocken Alternative-Pop mit Rock’n’Roll-Elementen, biedert sich aber nie dem Mainstream an, denn die Fünf Dänen können und wollen nicht ohne Brüche und Schrullen. Selbst unwiderstehliche Midtempo-Hymnen wie die Single „Catalyst“ oder das sonnengeflutete „Porcelain Skin“ kommen nicht ohne quergelegte Sounds aus, wohl aber ohne Effekthascherei.

Die wendungsreichen Songs zwischen Indie, Folk-Kargheit, Hysterie und Üppigkeit, zwischen balladenartigen Rhythmen, kraftvoller Dynamik und poetischer Düsternis sind klassisch arrangiert. The Reeling um die Songschreiber Daniel Abraham und Jonas Visti sind damit auf den richtigen Weg, einem glänzendern Pracht-Boulevard nämlich. Die Lieder sind ein Vermächtnis, ein klassisches Stückchen Pop, wie es nur noch wenige hinbekommen. Denn nicht alles und jeder ist ersetzbar.

The Reeling – Catalyst

The Reeling – Porcelain Skin

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