Strahlendes Licht in jedes noch so miesepetrige Loch

19. April 2016 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 1.187 mal gelesen

Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum stießen The Coral 2002 überall auf offene Ohren. Ihre eigenwillige Interpretation und Kombination alter Musikstile hatte man in so einer Verbindung vorher noch nicht gehört, obwohl die fünfköpfige Band wohlklingenden Gitarren-Britpop macht.

Dinge verändern sich, aber so sehr dann doch nicht. Das ist ja irgendwie beruhigend. Aber dank einiger Gene wie Neo-Psychedelic, Jangle-Pop und Indie-Folk in der DNA bringen The Coral tatsächlich strahlendes Licht in jedes noch so miesepetrige Loch. Als Beweisstück liegt das achte Album „Distance Inbetween“ vor. Am Ende hat man zwölf Songs, die spielfreudiger gar nicht sein könnten. Die juvenile Ausgelassenheit der Briten verleiht ihrem geschichtslastigen musikalischen Konglomerat einen enormen Vorrat an Frische, von der sich die Crème de la Creme der Britpop-Riege einige Scheibchen abschneiden könnte.

The Coral – Chasing The Tail Of A Dream

The Coral
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