Ein schräges Sammelsurium

6. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 659 mal gelesen

Heavy Drag gelingt mit dem Debütalbum „Sábana Ghost“ eine hypnotische Mixtur aus verdrogtem Rock, der tief in die Genres Psychedelic, Heavy, Grunge und Swamp eintaucht. Mit vereinten Kräften geht die Band aus Miami in Florida sogar noch einen Schritt weiter und kreuzt die Extreme oben genannter Einflüsse zu einem schrägen Sammelsurium unkontrollierbarer, aber intelligent eingesetzter Wut.

So einfallsreiche Titel wie „Stoned“, „Stoned Again“, Machine“ oder „S 2 9“ wirken nur auf dem Papier einsilbig. Sobald man sie zu Ohren bekommt, entfalten sie ihr Dasein als aggressiver, schizophrener Bastard, als zorniger Tempel kreativen Lärmens, der sich immer wieder neu strukturiert, um gleich danach in sich zusammen zu fallen. Untanzbar, irgendwie ist alles im Gleichklang und zutiefst verstörend, aber dennoch auf eine masochistische Art und Weise faszinierend und beeindruckend.

Heavy Drag – S 2 9

Heavy Drag – Kinda Slow

Heavy Drag
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