Rumpelstilzend

17. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Pop, Rock | 858 mal gelesen

Aus den äschernen Klängen von The Conquerors steigt Rock ’n‘ Roll mit Psychedelic-Pop auf. Höher und höher, weit weg von allzu irdischem Chartgeschehen schwingt er sich und genießt süßlich lächelnd den eigenen sepiafarbenen Traum. Die Klangwelten der Band aus Kansas City sind von ruppiger Eleganz. Rockend und rückkoppelnd gleiten sie den gleißenden Horizont entlang und verlieren sich in großen Hallräumen. Dabei sind sie ganz bei sich selbst und ereifern sich rumpelstilzend des eigenen, fast autistischen Selbstbezugs. The Conquerors sind mehr Melodie denn Klangfarbe, Rhytmus mehr denn Textur, Rockstampfen mehr denn Sich-Fallenlassen.

Zweifelsohne zieht die Band ihre Hauptinspiration aus dem Sound der Sixties und Seventies. Die Gruppe steht auf die Späthippies von Buffalo Springfield, The Byrds sowie den Beatles, The Hollies, Jefferson Airplane, Van Morrison, 13th Floor Elevators, Can oder Harry Nilsson. Das Ergebnis dieser Einflüsse ist luftiger Powerpop mit Psychedelic-Attitüde, Rock-Sprengseln und einem Hang zu Gitarrensoli. Das gibt es auf dem ersten Album „Wyld Time“ zu hören.

The Conquerors – Wyld Time

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