Wie eine nervöse Wespe, die in einem Glas gefangen ist

5. Januar 2017 | Von | Kategorie: Rock | 647 mal gelesen

Irgendwann ist das Thema eben durch. Irgendwann hat man alles gehört, was unter der Überschrift Blues gemacht werden kann. Ein einziges Gitarrenmuster fürs ganze Lied, hüpfende Drums und die typischen Shouter-Einwürfe des Sängers.

Seasick Steve kann sich wirklich auf die Schulter klopfen. Mit „Keepin‘ The Horse Between Me & The Ground“ hat der amerikanische Musiker bereits das achte Album am Start. Nicht schlecht. Dumm nur, dass Seasick Steve noch immer nicht zu den ganz Großen des Genres gehört. Seine Musik klingt ein bisschen nach George Thorogood oder ZZ Top, trotzdem ist die Platte nicht auf den Nostalgiker-Bonus angewiesen. Dieser fetzige Hau-drauf-Rock mit den vielen Gute-Laune-Einwürfen ist es, der dahinschwirrt wie eine nervöse Wespe, die in einem Glas gefangen ist. Dumm nur, irgendwann ist das Thema durch. Aber noch nicht bei Seasick Steve.

Seasick Steve – Hell

Seasick Steve
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