Dort, wo keine Masken getragen werden

2. März 2017 | Von | Kategorie: Pop, Rock | 396 mal gelesen

Über Dark Globes stolpert man nicht zwangsläufig darüber. Wohl auch, weil das Auftreten der Musiker aus Southend-on-Sea (Grafschaft Essex) so wenig spektakulär ist: Die fünf Musiker pflegen eine Art erlesener Zurückhaltung. Mit der Debüt-LP „Everyone I Know Is Falling Apart“ haben sie ihr Glück in einer Nische, am Rande des Popmarktes, gefunden. In einem Gitarrenklangraum aus Feedback, Spielfreude und Melodie, in den wabernden Sphären zwischen Indie, Shoegaze und Noise ist auch Platz für schöne Gesangslinien.

Dabei wandern die Briten den von den Medien schwach beleuchteten Pfaden des Pop. Dort, wo keine Masken getragen werden. Dazu erklingt spartanisches Gitarren-Geklampfe und auch schroffere Gitarrenriffs wie z.B. die von Yo La Tengo. Ja, vor blinder Suche findet man manchmal die größten Eier nicht.

Dark Globes – Dream Away

Dark Globes
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