Vertrackte, filmisch anmutende und albtraumhaft umgarnte Sound-Collagen

5. April 2017 | Von | Kategorie: Rock | 371 mal gelesen

The Buttertones gehören zu den schrillen Vertretern der Richtung Alternative Rock. Die Markenzeichen der völlig losgelösten Gruppe aus Los Angeles sind die Vox-Gitarren sowie ein konsequent dreckiger Sound. Was das Quintett seit seinem selbstbetitelten Debütalbum 2013 fabriziert, das hat schon etwas Strahlendes, Helles. Aber die Musik kann sich auf eigensinnige Weise nicht entscheiden. Ist es Rock? Ist es der Soundtrack zu einem Film? Vielleicht Comedy?

Auch auf dem neuen Album „Gravedigging“ bleiben die Buttertones stets im Vagen, Undeutlichen, Geheimnisvollen. Die elf Stücke vereinen Dramatik, Theatralik, Surf, Soul und Post Punk, und doch entfleucht diese Musik so schnell, wie eine Schneeflocke in der Sonne schmilzt. Diese vertrackten, filmisch anmutenden und albtraumhaft umgarnte Sound-Collagen erinnern ganz stark an die Sonics und öffnen sich vielleicht noch mehr beim genaueren Hinhören.

The Buttertones – Sadie’s A Sadist

The Buttertones – Matador

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