Der Song als Ereignis, vorher nicht zu wissen, wie es klingen wird

24. April 2017 | Von | Kategorie: Rock | 321 mal gelesen

Das neue Album „Heavy Meta“ von Ron Gallo und seiner Band, eine unironischen Auseinandersetzung mit Glam, Psychrock und Größenwahn, will ex-Toy Soldiers Frontmann Ron Gallo als logische Konsequenz seines bisherigen Treibens verstanden wissen. Was sonst. Hier setzt das Trio die Dekonstruktion des Rocks konsequent fort, ignorierten dessen Schemata, um einen sehnigen, zähen, schlammstinkenden, von Psychosen gepeinigten und Dissonanten gegerbten Rock-Bastard zu gebären.

Hier gilt der Song als Ereignis, vorher nicht zu wissen, wie es klingen wird, feilen, experimentieren, kleinlich sein. Und vor allem: sich nicht darum scheren, ob es den Hörer langweilen könnte. Denn man merkt dem neuen Werk an, wie wohl sich die Band aus Nashville zwischen allen Stühlen fühlt. Und es ist ein Vergnügen, sich auf sie einzulassen – auch auf die elf Songs.

Ron Gallo – Young Lady, You’re Scaring Me

Ron Gallo – Please Yourself

Ron Gallo
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