Und schon hört man genauer hin

16. Juni 2017 | Von | Kategorie: Pop, Psychedelic, Rock | 231 mal gelesen

Die vier Amerikaner von Sugar Candy Mountain machen in psychedelischen und sanften Sixties-Rock mit Flaming-Lips- und Nancy-Sinatra-Anleihen. Ja, ja, man mag es nicht mehr hören! Doch bevor auch Sugar Candy Mountain im Revival-Wahn unterzugehen drohen, holen sie Songs raus, die nach Velvet Underground, Pink Floyd und den Beatles klingen – und schon hört man genauer hin.

Ihr melancholisch-melodiöser Gitarren-Pop hat mitunter einen etwas verträumten Anstrich, kann aber zu emotionalen Höhenflügen verleiten. Vor allem ihr letztes Album – das im vergangenen Jahr erschienene „666“ – zeigt, was die Band aus Oakland auszeichnet: Astro-Pop, Lysergic-Pop, Psychedelia, Garage, alles wird unter ihrer Ägide zu einem melancholischen Pop Noir, der nie altmodisch klingt oder angestaubt, sondern zeitlos. Ihre Vorbilder: Brian Wilson, Os Mutantes oder die Kinks. Das Quartett bildet sein eigenes Genre, zitiert vergangene Stile, das jedoch so einzigartig, wie Musik nur sein kann.

Sugar Candy Mountain – Tired

Sugar Candy Mountain
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