Ein wenig versponnen und ätherisch

7. Juli 2017 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 231 mal gelesen

Von 1968er Hippie-Flair durchtränkt ist auch „Death Song“, das sechste Album von The Black Angels, das das aus Austin stammende Quintett veröffentlicht hat. Ein wenig versponnen und ätherisch wie die Musiker sind, passen die Bandmitglieder gut zusammen. Der musikalischen Darbietung tut das im Zweifel nur gut: Der psychedelische Prog-Sound darauf ist vielleicht nicht mehr so versponnen wie zuvor, wenn auch immer noch hübsch verspielt.

Aber die Black Angels sind noch einen Schritt weiter gegangen: mutiger, theatralischer: „Death Song“ überrascht mit komplexen Arrangements und Dramen, kraftvollem Gitarrenschrammeln, mit Orgeln und holprigen Pianophrasen, wobei die Black Angels den intimen Sound schon dagewesener Neo-Psychedelia schätzen und die elf Songs mal zart und wunderschön, dann wieder reichlich schräg oder gar aggressiv daherkommen. Damit zählen die Black Angels zu den originellsten und künstlerisch intelligentesten Acts der Gegenwart und man möchte ihnen den Durchbruch auf breiter Ebene wünschen.

The Black Angels – Life Song

The Black Angels – Comanche Moon

The Black Angels – Medicine

The Black Angels
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