Nur eine Facette des Klangbildes

24. Juli 2017 | Von | Kategorie: Psychedelic | 148 mal gelesen

In der Popmusik ist nicht alles quietschvergnügt, sommersonnenverstrahlt und super drauf. Immer häufiger mischen sich Störgeräusche in das oft so betuliche Pop-Einerlei. Dunkel. Verzerrt. Klaustrophobisch beinahe. Zu solchen depressiven Querschießern gehören auch Is Bliss aus Portsmouth. Auf seinem neuen und zweiten EP „The Honeycomb Explosion“ serviert das Trio die große Kunst des hymnisch-hypnotischen und sphärischen Gitarren-Pop der alten Brit-Schule. Hier trifft Psychedelia auf Shoegaze. Doch bilden die Gitarren-Riffs nur eine Facette des Klangbildes von den drei Briten. Die Band zitiert Inspiratoren wie Spacemen 3, The Verve oder My Bloody Valentine, oszilliert dabei zwischen epischer Breite und klar strukturierten Songs.

Üppig gefüllt werden diese mit allerhand Instrumentarien. Da ertönen Sitar-Klänge und avantgardistische Elektronik-Collagen, genauso wie spaciger Bombast. Manchmal brechen die wendungsreichen, spannenden Stücke einfach auseinander und lösen sich auf, oder umgekehrt – wie der Song „Into A Dream“. Es braucht dann schon große, neugierige Ohren, sie wieder einzufangen.

Is Bliss – Into A Dream

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