Kontrast

3. August 2017 | Von | Kategorie: Folkrock, Horchposten | 127 mal gelesen

The Builders And The Butchers und ihr Folkrock kann man auf inzwischen fünf Alben hören. In jüngster Zeit aber mehrt sich die Kritik, die neuesten Songs kämen deutlich glatter und betulicher als früher daher. Ist die Band, die derzeit immer mehr Erfolg hat, musikalisch schon im Mainstream angekommen oder zollt etwa dem Alter tribut?

„The Spark“ heißt das neueste Album des Quintetts aus Portland in Oregon, auf dem der Folkrock vielleicht nicht mehr so abwechslungsreich und so überfrachtet klingt wie bei den vorherigen Werken. In einigen Songs kommen halt weniger Instrumente zum Einsatz. Aber dennoch, der Mix macht’s: Ryan Sollees Raunzen, seine knarzigen Erzählungen, dazu z. T. düstere Apokalypse als Kontrast. Stücken wie „Let It Shine oder auch „Fox“ gelingt tatsächlich das charmante Kunststück, warm und emotional zu klingen, ohne kitschig zu sein. Das macht die Builders And The Butchers aus. Da ist es egal, dass ihr neues Album kaum Neues bietet.

The Builders And The Butchers – No Grave

The Builders And The Butchers
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