Wie eine subjektive Essenz

2. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Alternative, Folkrock, Horchposten, Pop, Psychedelic | 143 mal gelesen

Die Liebe zum beseelten Gitarren-Pop müssen sich Sun Seeker irgendwo geklaut haben, ihren Minimalismus ebenfalls. Und doch klingen sie irgendwie anders. Wie eine subjektive Essenz aus den letzten Dekaden Folk, Psychedelic, Alternative und nun ja – Champer-Pop. Irgendwo zwischen einem akustischen Neil Young, The Band, Wilco und den Buzzcocks auf Diät sind die vier Musker aus Nashville angesiedelt, vermischen sparsame Drums, gedimmte Streichern, sensibles Pianospiel und fragile Gitarrenriffs.

Und in Ohr und Bein geht die Musik der Amerikaner auch noch. Nach zwei, drei Takten schon kann man mitsingen, muss man mitwippen. Doch Einfachheit ist nicht Naivität: Hinter der Musik und den Texten steckt ein enormes, stets selbstreflexives Pop-Wissen. Wunderbar die Stimmungen und oft kargen Arrangements der schönen Lieder. Nachzuhören auf der Debüt-EP „Biddefort“.

Sun Seeker – Won’t Keep Me Up At Night

Sun Seeker
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