Gitarreschwingende Poeten

7. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Alternative, Featured, Pop | 141 mal gelesen

Pudelmütze, Jeans, simple T-Shirts – die vier gitarreschwingenden Poeten der Band Sprinters sehen so harmlos aus, wie man es als Pop-Band nur sein kann. Die Briten aus Manchester um Neil Jarvis warten mit einem ersten selbstbetitelten Album auf und schmeißen mit melodischen Songs zwischen 1960er-Pop, Dream-Pop, Jangle-Pop und leichte Surf-Rock-Anleihen nur so um sich.

Es gelingt ihnen, was sie ihren Vorbildern aus den 1960ern und 1970ern abgeschaut haben: Sprinters bringen viel zusammen – und trotzdem klingt es eigen. The Replacements, Pavement, Neil Young, Ariel Pink und Velvet Underground geben sie als Vorbilder an, dazu gesellt sich der treibende Beat von Bands wie Beach Fossils oder Wild Nothing, flirrende Gitarren, funkensprühende Pianophrasen und etwas Verschrobenheit. So entstehen Songs, die sich vor Spannung dehnen und von Wärme durchströmt werden: Musik, die sich voller Lebensgier in einen blauen Himmel bohrt.

Sprinters – What’s Done Is Done

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