Wie ein überfüllter Ascher

12. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Rock | 256 mal gelesen

Die vierköpfige Band Hello Operator hauen dem Zuhörer mit Schlagzeug und zwei Gitarren gern die raue Version des Rock’n’Roll um die Ohren. Auf ihrer Debüt-EP „Love Is A Loan“ aus 2016 frönen sie Zeitgenossen wie Iggy And The Stooges, Jon Spencer oder Black Rebel Motorcycle Club und verdichten verschleppten, dunklen und wütenden Rock’n’Roll mit Blues zu wahren Kraftpaketen, die in einer brodelnden Mixtur aus Desert-Punk, dreckigem Blues und einer ordentlichen Prise Brit-Rock als grobschlächtiger Swamp-Rock serviert wird.

Mit der Nachfolge-Single „Oosh“ melden sich die Briten nun zurück. Manierlicher oder gar sonniger ist der Sound nicht geworden, denn die Fuzzgitarren spielen sich in einen Rausch und das klingt nach wie vor wie ein überfüllter Ascher, in dem Träume in Whiskey ersaufen.

Hello Operator – Oosh

Hello Operator
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