Das Faible für die verstörende Kraft

1. März 2018 | Von | Kategorie: Rock | 320 mal gelesen

Schon seit einigen Jahren werkeln The Wind-Up Birds an ihrem feinsinnigen Indie-Post-Punk mit musikalischen Mitteln, die die vier Männer aus Leeds eher spartanisch einsetzen.

Mit Gitarren, Bass und Schlagzeug und dem neuen Werk „Desire Paths“ machen sie sich daran, die Pop-Sterne vom Himmel zu holen, auch wenn das Faible für die verstörende Kraft kantiger E-Gitarren überwiegt. Mit dem Anhören dieser Scheibe begibt man sich auf eine Zeitreise durch die Endsiebziger und Achtziger: Legenden wie Ian Dury und The Wedding Present oder The Fall, die Buzzcocks und Gang Of Four sind als Einflussgeber zu nennen. So vereint „Desire Paths“ auf wunderbare Weise die Pole, um die sich alles dreht: Krach und Melodie, Punk und Wohlklang – die Antipoden des Pop-Punk, zwischen denen der Sound der Wind-Up Birds mäandert – melancholisch nostalgisch schön.

The Wind-Up Birds – Where We Built Our Settlements

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