Grausam dunkel, windig und kalt ist die Welt

3. April 2018 | Von | Kategorie: Horchposten, Psychedelic, Rock | 383 mal gelesen

Der wabernde Sound von Dead Horse One erinnert zwar entfernt an den orchestralen Bombast von The Cure (auch Bands wie Ride, The Telescopes oder Swervedriver), aber dann schält sich in „Cruel Winter“ vehement und unaufhörlich die Melancholie heraus. Hier wird gelitten: Grausam dunkel, windig und kalt ist die Welt in dem Song, der von der Debüt-EP „Heavenly Choir Of Jet Engines“ (2012) stammt.

Ein unaufhörlich sich träge dahinwälzender Mahlstrom der Melancholie begleitet auch das Gesamtwerk (zwei Nachfolge-Alben „Without Love We Perish“ und „Season Of Mist“) des Quartetts aus Valence in Frankreich. Eine schwermütige Grundstimmung zwar, aber mit „Cruel Winter“ springt trotzdem ein poppigeres Stück heraus, das leichter zugänglich ist in diesem Meer der Tristesse.

Dead Horse One – Cruel Winter

Facebook


1 Stern-Bewertung des Artikels/Videos2 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos3 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos4 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos5 Sterne-Bewertung des Artikels/Videos (Keine Bewertung)


Tags: ,

Thematisch ähnliche Beiträge: