Musik weich wie ein Kissen, für kalte Tage unter der Bettdecke

10. April 2018 | Von | Kategorie: Alternative, Pop | 311 mal gelesen

Die vierköpfige Band Black Tail vereinigt charmante Unsicherheit und den festen Glauben an die Stärke ihrer Lieder, Kompositionen mit sanfter Tiefe. Und dabei doch locker vergleichbar mit Wilco, Elliot Smith, Pavement – vielleicht noch Yo La Tengo. Musik weich wie ein Kissen, für kalte Tage unter der Bettdecke.

Beim neuen Album „One Day We Drove Out Of Town“ ist das nicht anders: Die Texte sind gewitzt, aber nicht angestrengt vergeistigt. Die Musik kommt wie immer erst beim dritten Hören vollständig im Gehirn an, doch ein bißchen weniger kantig rumpelt der Sound diesmal schon. Daß bei den Italienern aus Rom grundsätzlich alles doppelt analysiert wird, muss nicht wundern, denn die sind so verdammt smart, daß sogar jede Banalität für hintergründig gehalten wwerden muss. Das flott-rockige „Sleepy Volcano“ zum Einstieg und das sanft-optimistische und an Paul McCartneys Band Wings erinnernde „Sycamore“ am Schluss bilden die Klammer für ein Werk, das doch bei jedem Hören neue Reize offenbart.

Black Tail – Spider/Galaxy

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