Eigenbrötlerisch

17. April 2018 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 424 mal gelesen

Die Band Cosmic Waves fällt durch jedes Sieb, denn die vier Musiker machen alles anders. Es fällt schwer, den Sound der eigenbrötlerischen Gruppe zeitlich und musikalisch einzuordnen. Das Quartett mit Wohnsitz in Kopenhagen verdichten Unrhythmik, Lärm-Passagen, beißende Dissonanzen und paranoide Gitarren-Underground-Klänge. Heraus kommen monströse Gebilde, die aber doch Hooklines und Melodien kennen. Mit der aktuellen selbstbetitelten EP gräbt die Band tief in den Furchen, die der Underground der 1970er und 1980er Jahre hinterlassen hat.

Post-Punk, Shoegaze, Alternative und Psychedelic servieren die Cosmic Waves, deren melancholischer, düsterer Klang genauso an The Velvet Underground und My Bloody Valentine erinnert wie an The Cure, A Place to Bury Strangers, Mazzy Star oder gar The Raveonettes. Dennoch klingt die Band alles anderes als altbacken.

Cosmic Waves – Sun Doom

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