Und ewig zittern die Glocken

14. Mai 2018 | Von | Kategorie: Folkrock, Im Focus, Psychedelic | 255 mal gelesen

Egal, ob man es Folk-Rock, Psychedelic oder Experimental-Musik nennen will – die Band Trembling Bells aus Glasgow gehört bewegt sich in musikalischen Tradition, was der britische Folk-Rock schon in den 1970er Jahren abgeliefert hat.

Die fünf schottischen Musiker haben mit dem neuen Album „Dungeness“ in Sachen Klang-Romantik einen Salto rückwärts gemacht und nebenbei eine neue Referenz geschaffen. Das Werk bietet einen weiten Rundumschlag von Tristesse bis hin zur Harmonie, ist eine Spur düster, cool und zuweilen sogar ein Stückchen kantig, so wie man sich Schwermut, Elfen, Feen, Kobolde und Schottland vorstellt. Und ewig zittern die Glocken.

Beim Anhören der zehn Songs könnte man meinen es rieche nach schottischem Mutterwurz, dann wieder duftet der durchaus kernige Mythen-Sound nach gekochtem Haggis (eine mit Schafsinnereien im Schafsmagen gekochte Speise), Torf, Rauch, und gutem Single-Malt-Whisky. Die Instrumente wabern, zittern – und irgendwie hört sich das dann nach Fairport Convention oder der Incredible String Band an.

Trembling Bells – I’m Coming

Trembling Bells
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