Die Läuterung des genialen Songwritings

5. Juni 2018 | Von | Kategorie: Alternative, Featured, Psychedelic | 281 mal gelesen

Die große kreative Inspiration und die besten Songs kamen unzähligen Musikern im Zustand des Vollrausches, unter dem Eindruck von Panikattacken und Depressionen, verfolgt von drogensüchtigen, pillenschluckenden Geistern. Ob es sich bei den Magic Castles auch so verhält, wissen wir nicht, aber das Ganze kommt der Sache wohl doch sehr nahe.

Aber bei dem wunderbar entspannten, lässigen und unspektakulären 2015er Album „Starflower“ lässt sich die Läuterung des genialen Songwritings hören und fühlen und es kommt mit wenigen Eruptionen aus. Widerhaken, Störfaktoren, irrwitzige Soundexkursionen, Lärmorgien – Fehlanzeige. Dafür dominieren klare Strukturen und Songs mit Westcoast-, Psychedelic- wie Dream-Pop-Querverweisen. Referenzen: Syd Barrett, The Byrds, Chocolate Watchband, The Kinks. Und doch sind die Stücke zu fein und filigran, um sie im Vorbeigehen wahrzunehmen.

Kann gut sein, dass die Band aus Minneapolis momentan klarer sieht, denn neues Material in Form einer Läuterung des genialen Songwritings ist leider noch nicht in Sicht- und Hörweite.

Magic Castles – See You Shining

Magic Castles – Moon Dust (Audio)

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