Gemacht mit einem Herz, beinahe so groß wie der Korpus seiner Gitarre

18. Juni 2018 | Von | Kategorie: Folkrock, Psychedelic | 401 mal gelesen

Falls Du zum ersten Mal den Namen Dorian Sorriaux hören solltest, dann stößt Du auf einen bärtigen jungen Musiker mit Unfrisur und kratziger Stimme, der skurrile Anzüge trägt. Dorian Sorriaux kennt man als Gitarrist der schwedischen Blues-Rock-Band Blue Pills.

Wild und ruhig – der Franzose kann beides. Mit seiner Stamm-Band und dem Album „Lady In Gold“ erklomm er Charts-Platzierungen, seine erste Vier-Stücke-Solo-EP „Hungry Ghost“ dürfte ihn aber auch als melancholischen Songwriter bekannt machen, denn es gibt Songs voller Zartheit, gemacht mit einem Herz, beinahe so groß wie der Korpus seiner Gitarre. Seine Folk-Balladen mit sonnig-verträumten Psychedelic-Anleihen klingen so, als flüstere Sorriaux sie exklusiv ins Hörer-Ohr. Wie kleine, persönliche Geschenke. Wie Rüstzeug gegen all die Bösartigkeiten der Welt.

Stücke wie der Titelsong taugen nicht als Aperitif für einen spaßigen Party-Abend – im Gegenteil: Man mag sich eher einkuscheln in den Songs, in der Melancholie.

Dorian Sorriaux – Hungry Ghost

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