Eine vielschichtige, mythisch-geheimnisvolle Klangstruktur

25. Juni 2018 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 368 mal gelesen

Bei der Suche nach dem musikalischen Geheimnis der schwedischen Band Goat, stößt man unüberhörbar auf ausgelebte Spielfreude. Da ist nichts Aufgewärmtes, nichts Abgestandenes, kein Sound der im Schritt kneift – frisch und ideenreich präsentieren sich Goat auch mit dem jüngsten Wurf, die Single „Let It Burn“. Mit der Aufnahme zu diesem Stück haben die Masken-Derwische einen richtig guten Tag erwischt, ein mit Amalgam aus hypnotischer Psychedelia bestehendem Song, der in höhere Bewusstseinszustände trägt. Das Ganze könnte eine wilde Psychedelic-Rock-Jam aus den 1960ern oder 1970ern sein, was insbesondere das Flötenspiel andeuted.

Goat schwelgen seither in den Sphären musikalischer Philosophiererei; das alles ist allerdings nicht abgehoben, aber eben auch keine tönende Schonkost. Die Magie des Sounds erschließt sich beim Hören, so auch dieses raffiniert pulsierendes Lied – klingt alles aber erstmal ganz schön fremd – oder besser gesagt: anders – fürs von Pop verwöhnte Ohr. Dabei heraus kommt eine vielschichtige, mythisch-geheimnisvolle Klangstruktur – so klingt bestimmt die Unterwasserwelt in Atlantis.

Goat – Let It Burn

Goat
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