Wie ein lebender Dornbusch im saftigen Pop-Paradies

3. Juli 2018 | Von | Kategorie: Folkrock, Psychedelic | 236 mal gelesen

Man muss manchmal nur an ein paar kleinen Schrauben drehen, dann wird aus zartem Folk ein düsteres, feines Psych-Pop-Gespinst. Natalie de Silver mit ihrer Band The Dandelion hat die Symbiose tadellos hinbekommen: Das neue Album „Old Habits & New Ways Of The Dandelion“ ist so gut geworden, weil es drei Welten vereinigt: die akustische, die digitale und die elektronische. Und bringt nun Songwriter-Kunst und Pop-Songs mit zum Teil ziemlich experimentellen Anleihen zusammen. Und das auf höchst atmosphärische Weise.

Der Kern des Ganzen ist aber immer noch derselbe: der helle, naive Gesang Natalies nämlich. Und manchmal darf auch die Gitarre ziemlich wütend durch die Songs fegen. Hier vereint die Band aus Sydney in Australien wie selbstverständlich 1960er-Jahre Psychedelic und Paisley Underground mit Folk-Roots und dissonantem Alternative. Fühlt sich so an wie ein lebender Dornbusch im saftigen Pop-Paradies. Und so hört sich das auch an: z. B. das tradionelle Anden-Lied „El Poncho Rojo (Time To Go)“.

The Dandelion – El Poncho Rojo (Time To Go)

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