In einem prunkvollen Spiegelsaal in Seide gewandete Kaleidoscop-Figuren sachte tänzeln sehen

17. Juli 2018 | Von | Kategorie: Pop, Psychedelic, Rock | 209 mal gelesen

Auf der neuen EP „Perfume“ entwickelt die fünfköpfige Band Wand vollkommen entspannt und mit fast kindlicher Freude Kompositionen von spröder Schönheit, die fesseln, ohne verkopft zu sein, die mehr grooven als rocken. Grundlegend für die Musik des Quinetts aus Los Angeles ist der verspielte Umgang mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen: Da beginnt ein Stück mit barock anmutenden Läufen, um im nächsten Moment in einen Groove überzuleiten, der zu einem Rockthema führt.

Wie gut opulenter Klassizismus und distinguiertes Psychedelic-Geklöppel zusammen klingen können, zeigt die Band mit den sieben Songs. Dieses Mini-Album der kalifornischen Klang-Ästheten schafft den Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft. So entspannt und unkompliziert klangen Wand noch nie. Bei „Pure Romance“ hat man das Gefühl, in einem prunkvollen Spiegelsaal in Seide gewandete Kaleidoscop-Figuren sachte tänzeln zu sehen. Schön ist das auf jeden Fall.

Wand – Pure Romance

Wand
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