Irrer, abgründiger Ernst

1. August 2018 | Von | Kategorie: Horchposten, Rock | 146 mal gelesen

Die Musik von Nowhereland ist roher, wütender und vulgärer Garagen-Rock, der Prototyp von Punk und Hardrock, dazu kommen Psychedelia, Swamp-Blues, Garage, Rock’n’Roll.

Auch mit der neuen Single „Cave“ hat das Trio aus San Diego alle Kategorisierungen hinter sich gelassen und seinen eigenen Kosmos geschaffen. Ein Universum, in dem unwiderstehlich rasanter Power-Rock messerscharfe Ecken, Kanten und Widerhaken hat und sich mit jedem Durchgang tiefer ins Gedächtnis ritzt. Nur gelegentlich erkennt man dezente, verschrobene Anleihen. Der Rest ist schroffe und schrille herbe Schönheit, für die es noch keine Schublade gibt.

Klingt fast wie aus einer Zeit, in der Sex & Drugs & Rock’n’Roll kein T-Shirt-Print, sondern irrer, abgründiger Ernst waren. Die Band hat dabei wohl so ziemlich alles inhaliert, was mysteriös, geheimnisvoll und subkulturell relevant ist. Mit „Cave“ gelingt es Nowhereland die Rock-’n‘-Roll-Attitüde zu unterfüttern.

Nowhereland – Cave

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