Aber doch, pardon, saugeil

7. November 2018 | Von | Kategorie: Featured, Rock | 115 mal gelesen

Die ungewöhnlichen Musiker von den Oh Sees (ehemals Thee Oh Sees) mischen Musikrichtungen, die man so nicht in Verbindung gebracht hätte. Hart, brachial, orgellastig, krautig und teilweise ausufernd ist ihr Sound. Immer wieder neu. Und, das muss man so sagen: Die Musik ist alles andere als leicht konsumierbar.

So darf man mit dem neuen Album „Smote Reverser“ auch wieder ein kolossales „Krautrock meets Psych-Punk“-Krachwerk erwarten. Das Cover mit seiner fast schon apokalyptisch anmutenden Farbprägung ist das Eine. Die elf überwiegend lärmenden Tracks der Platte das Andere – die Songs sind eigentlich grottenschlecht (da hat man schone bessere, ideenreichere Songs von dem Quartett aus San Francisco gehört), für heutige Gewohnheiten fast ein bisschen schräg, aber doch, pardon, saugeil. Um es auf den Punkt zu bringen: perfekte Musik für Kopf und Beine, die die Hörerschaft zum anspruchsvollen Durchdrehen anspornt. Mehr Energie, Wahnsinn und Ekstase gibt es nirgendwo.

Oh Sees – C

Oh Sees
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